Hotelgeschichte

Vom Bauernhof zum gediegenen 4-Sterne Wellnesshotel

 

Als vor rund 300 Jahren der Wiesenhof als landwirtschaftliches Gebäude (Bauernhof mit dem Schwerpunkt Vieh- und Holzwirtschaft) errichtet wurde, dachte niemand im Traum daran, dass daraus einmal ein gediegenes 4-Sterne Wellnesshotel werden würde.

 

Zu dieser Zeit war der Achensee wegen seines Jagd- und Fischreichtums für die Adeligen und Landesherren, wie für Kaiser Maximilian I. oder auch Erzherzog Ferdinand II., von großem Interesse. Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte der Tourismus langsam den Achensee. Zwischen 1936 und 1941 verbrachten großteils deutsche Gäste Ihren Sommerurlaub im Wiesenhof, darunter auch die Tochter des berühmten Physikers Max Planck.

 

Nach dem Krieg kamen vorwiegend Italiener, Franzosen und Schweizer und erst nach 1951 fanden wieder deutsche Gäste nach Pertisau, das in dieser Zeit als Luftkurort bekannt wurde.

 

1956 sanken in Folge eines verheerenden Windwurfs die Holzpreise in den Keller und es wurde der Entschluss gefasst, den Wiesenhof fortan als Frühstückspension für „Sommerfrischler“ zu führen.

 

Der Skilauf in den Tiroler Alpen wurde zum Breitensport und im Jahr 1967 wurde der Wiesenhof auch für den Winterbetrieb gerüstet (Heizung!). Kontinuierlich wurde immer wieder in den Komfort für die Unterbringung der Gäste investiert, das Speisenangebot erweitert, die Serviceleistungen verbessert.

 

Mit der Eröffnung der "Karwendeltherme" im Jahr 2001 schaffte der Wiesenhof den Sprung zu einem der gemütlichsten Wellnesshotels in Tirol.

 

Über die Jahre hinweg gewann der Wiesenhof zahlreiche Auszeichnungen, so zum Beispiel für den "familienfreundlichsten Betrieb" (TT).